Landesweite Aktionstage gegen Gewalt gegen Flinta*
Die Orange Days, auch Orange the World oder 16 Days of Activism genannt, sind eine internationale Kampagne gegen Gewalt an Frauen, Mädchen, Lesben, inter, nicht-binären, trans und agender Personen. Sie findet jedes Jahr vom 25. November bis zum 10. Dezember statt und verbindet damit den Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen mit dem Tag der Menschenrechte.
Auch in diesem Jahr gestalten die Mitglieder der LaKof NRW ein vielfältiges Programm im Rahmen der Orange Days!
Digitale Veranstaltungsreihe gegen Gewalt an Flinta*
Im Rahmen der Orange Days haben die Gleichstellungsbüros mehrerer Mitgliedshochschulen der LaKof NRW eine digitale Veranstaltungsreihe organisiert. Zwischen dem 16. November und dem 10. Dezember haben alle Interessierten die Möglichkeit, kostenlos an digitalen Vorträgen zu Themen wie Gewalt gegen Frauen, digitale Gewalt und Konsens teilzunehmen.
Die Anmeldung ist über die veranstaltenden Hochschulen möglich.
Wann ist ein Ja eigentlich ein Ja? Und was bedeutet es, wenn jemand nicht Nein sagt, aber auch nicht wirklich Ja? „Nur Ja heißt Ja“ steht für eine Haltung, die sexuelle Selbstbestimmung und gegenseitige Verantwortung in den Mittelpunkt stellt. Gerade beim Dating, Flirten und in Beziehungen ist aber nicht immer alles eindeutig: Erwartungen, Gruppendruck, Alkohol, Unsicherheit oder bestehende Machtverhältnisse können beeinflussen, wie frei eine Entscheidung tatsächlich getroffen wird. Dem gegenüber steht das geltende „Nein heißt Nein“-Modell des Sexualstrafrechts. Doch was bedeutet das konkret – und wo liegen seine Grenzen?
Der Vortrag von Kristina Reuss von der Frauenberatung Meschede nimmt alltägliche Situationen in den Blick, fragt nach gesellschaftlichen Vorstellungen von Sexualität und Geschlechterrollen und zeigt, warum Consent mehr ist als die Frage, ob jemand „Nein“ gesagt hat. Es geht darum, eigene Grenzen wahrzunehmen, die Grenzen anderer zu respektieren und Verantwortung füreinander zu übernehmen.
Denn Consent ist kein einmaliges Abfragen vor dem Sex. Er entsteht im Miteinander – und kann sich jederzeit verändern. Der Vortrag lädt dazu ein, genauer hinzuschauen: auf unsere eigenen Vorstellungen, auf gesellschaftliche Erwartungen und darauf, wie wir miteinander umgehen wollen.
Zielgruppe: alle
Ansprechperson: gl************@****wf.de
Anmeldung: Vortrag Nur Ja heißt Ja – Consent ist eine Haltung | DFN-Terminplaner
Der Vortrag wird organisiert vom Gleichstellungsbüro der FH Südwestfalen.
Der Campus ist für Studierende und Mitarbeitende ein wichtiger Alltagsort. Um das Sicherheitsempfinden zu erfragen wurde im Frühjahr eine Befragung an allen drei Standorten der HS Bochum durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Menschen sich sicher fühlen, es aber auch Orte gibt, an denen Menschen sich unsicher fühlen. Dem soll begegnet werden.
Der Vortrag gibt einen Einblick in die Befragungsdaten, wird auf das Thema Sicherheit an Hochschulen und Möglichkeiten zu handeln eingehen sowie Zeit für Diskussionen bieten.
Zielgruppe: alle
Ansprechperson: il**********@*******um.de
Zugangslink: https://hs-bochum-de.zoom-x.de/j/66747233421?pwd=2aFFgKGTkqziAkk9h3RUJ0Itsvu9qx.1
Meeting-ID: 667 4723 3421 Kenncode: 579226
Die Veranstaltung wird organisiert vom Gleichstellungsbüro der Hochschule Bochum.
Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, dem 25.11.2026, findet die hybride Auftaktveranstaltung der Orange Days unter dem Titel Von Dickpics bis Deepfakes – Digitale Gewalt gegen Frauen erkennen, benennen, handeln an der Hochschule Niederrhein statt.

Organisiert wird die Veranstaltung von der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule Niederrhein in Kooperation der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Mönchengladbach und der Dienststelle Kriminalprävention/ Opferschutz der Polizei Mönchengladbach.
Kathi Heffe von der gemeinnützigen Organisation HateAid gibt als Expertin für digitale Gewalt einen Einblick in aktuelle Entwicklungen, die Arbeit in der Betroffenenberatung und informiert über Handlungsstrategien. Im Mittelpunkt steht die Herausforderung, geschlechtsspezifische digitale Gewalt in ihren vielfältigen Ausprägungen als reale, ernstzunehmende Form der Gewalt sichtbar zu machen und diese klar zu benennen. Dabei reicht das Spektrum von vermeintlich „alltäglichen“ Übergriffen bis hin zu neuen Bedrohungen wie KI-generierten, oft pornografischen, Deepfakes. Ein praxisnaher Exkurs zeigt, wie digitale Beweise in Form von rechtssicheren Screenshots erstellt werden. Ergänzend dazu werden konkrete Handlungsstrategien vorgestellt, die sowohl präventive als auch emotionale und rechtliche Dimensionen berücksichtigen.
Sabine Pesch von der Polizei Mönchengladbach informiert im Rahmen der Veranstaltung über die Aufgaben und die Möglichkeiten des polizeilichen Opferschutzes. Hierunter fällt die zielgerichtete Information über den Ablauf des Ermittlungsverfahrens, über relevante Opferrechte in den verschiedenen Phasen des Verfahrens, über mögliche Opferentschädigung und über die Weiterleitung an Hilfsorganisationen/Traumaambulanzen. Melanie Boscheinen, ebenfalls Polizei Mönchengladbach, wird das Angebot der Präventionsarbeit aufgezeigt. Im Anschluss stehen die Beamtinnen gerne für Fragen über die Polizeiarbeit, den Verfahrensablauf oder zum Themenbereich Anzeigenerstattung zur Verfügung.
HateAid ist eine gGmbH, die über digitale Gewalt aufklärt und Lösungen für ein Netz erarbeitet, in dem Meinungsfreiheit gewahrt und Teilhabe ermöglicht wird. Betroffene von digitaler Gewalt erhalten von HateAid individuelle Beratung und rechtliche Unterstützung.
Der Opferschutz der Polizei ist der Kriminalpolizei angegliedert und richtet sich an Geschädigte von Straftaten. Betroffene werden nicht nur über ihre Opferrechte und unterstützende Möglichkeiten informiert, sondern bei Bedarf auch durch das Verfahren bis zur Gerichtsverhandlung begleitet, um Tatfolgen zu mindern.
Das hybride Format ermöglicht sowohl eine persönliche Teilnahme vor Ort als auch die digitale Einbindung via Zoom. Die Veranstaltung ist für alle Teilnehmenden kostenlos.
Zielgruppe: alle
Anmeldung: https://terminplaner.dfn.de/bookings/8cb4fac9-4ae1-4b1f-abfa-49ca26b21b40

Anlässlich des Orange Days spricht Dr. Franziska Saxler über psychische Gewalt, Macht und Grenzverletzungen und darüber, warum Gewalt nicht erst dort beginnt, wo sie körperlich sichtbar wird.
Dr. Franziska Saxler ist Psychologin, Autorin, Podcasterin und Psychotherapeutin in Ausbildung. In ihrem Buch Er hat dich noch nicht mal angefasst verbindet sie persönliche Erfahrungen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und zeigt, wie subtil psychische Gewalt sein kann, welche Dynamiken hinter Grenzverletzungen und Machtmissbrauch stehen und warum es Betroffenen häufig schwerfällt, die eigenen Erfahrungen als Gewalt einzuordnen.
In der digitalen Veranstaltung verbindet Franziska ausgewählte Passagen aus ihrem Buch mit psychologischen und gesellschaftlichen Perspektiven. Sie spricht darüber, wie Grenzüberschreitungen erkannt werden können, weshalb psychische Gewalt häufig relativiert oder unsichtbar gemacht wird und welche gesellschaftlichen Strukturen dazu beitragen.
Dabei geht es auch um die Frage, wie wir sensibler mit den Erfahrungen Betroffener umgehen können. Warum greifen Aussagen wie „Er hat dich doch gar nicht angefasst“ zu kurz? Und was braucht es, damit Grenzen früher erkannt, ernst genommen und respektiert werden?
Im Anschluss ist das Publikum herzlich eingeladen, eigene Fragen zu stellen und mit Dr. Franziska Saxler ins Gespräch zu kommen.
Zielgruppe: alle Personen, die sich für das Thema Machtmissbrauch im universitären Kontext interessieren
Ansprechperson: shk-gleichstellung [at] uni-paderborn [dot] de
Anmeldung: wird noch bekannt gegeben.
Der Vortrag wird organisiert vom Gleichstellungsbüro der Universität Paderborn.
Was tun, wenn der beste Freund seine Partnerin kontrolliert, abwertend über sie spricht oder ihre Grenzen überschreitet? Wie spricht man ihn darauf an, ohne dass das Gespräch schon im ersten Satz scheitert? Gewalt in Partnerschaften passiert auch im eigenen Umfeld. Doch gerade psychische Gewalt und emotionale Manipulation sind oft schwer zu erkennen und anzusprechen. Hier setzt die Kampagne „UNSICHTBAR“ an. Sie richtet sich insbesondere an junge Männer und zeigt, wie sie Grenzüberschreitungen im Freundeskreis ansprechen können. Statt moralischer Appelle bietet sie konkrete Gesprächseinstiege und Anregungen, um aus dem Mitbekommen eine konkrete Ansprache zu machen.
Marius Kowalski stellt die Kampagne vor, die er im Rahmen seiner 2026 abgeschlossenen Masterarbeit im Studiengang Design an der FH Aachen entwickelt hat. Er gibt Einblicke in die Idee und zeigt, wie Freundschaften zur Prävention partnerschaftlicher Gewalt beitragen können.
Zielgruppe: alle
Ansprechperson: gl************@*******en.de
Anmeldung: UNSICHTBAR: Worte finden, wenn der beste Freund Grenzen überschreitet
Der Vortrag wird organisiert vom Gleichstellungsbüro der FH Aachen.
Zielgruppe: alle
Ansprechperson: Gl************@********ln.de
Anmeldung: Hier
Weitere Informationen folgen in Kürze.
Der Vortrag wird organisiert vom Gleichstellungsbüro der HfMT Köln.
Frauenhäuser sind mehr als Schutzräume. Sie sind Ausdruck feministischer Kämpfe gegen patriarchale Gewalt und gesellschaftliche Machtverhältnisse. Dieser interaktive Vortrag beleuchtet die Geschichte der autonomen Frauenhausbewegung, ihre politischen Errungenschaften und die aktuellen Herausforderungen im Kampf um einen selbstbestimmten und bedarfsgerechten Gewaltschutz mit Fokus auf Köln. Im Anschluss wird es Raum für Fragen, Anmerkungen und gemeinsamen Austausch geben.
Zielgruppe: alle
Ansprechperson: te************@******ln.de
Anmeldung: DFN Terminplaner
Der Vortrag wird organisiert vom Gleichstellungsbüro der TH Köln.
Die Anwältin für Familienrecht Asha Hedayati liest aus ihrem Buch „Die stille Gewalt“.
Klappentext des Buches: „Mindestens jede vierte Frau erlebt einmal in ihrem Leben Gewalt in der Partnerschaft: wahrscheinlich kennen alle ein Opfer oder einen Täter persönlich. Besonders hart wirkt daneben die stille Gewalt, die von staatlichen Institutionen ausgeht, die die Taten als privaten Konflikt einstufen und viel zu wenig Hilfe leisten. Asha Hedayati, Anwältin für Familienrecht, zeigt in ihrem Buch, wie Polizei, Justiz, Jugendämter und Familiengerichte Frauen alleinlassen, wie sie oft sogar Teil eines gewaltvollen Systems sind. Sie macht deutlich, dass wir die Augen vor diesem Mittstand nicht länger verschließen dürfen. Und dass sich dringend was ändern muss.“
Zielgruppe: alle
Ansprechperson: gender [at] fernuni-hagen [dot] de
Anmeldung: Hier anmelden
Der Vortrag wird organisiert vom Gleichstellungsbüro der FernUniversität Hagen.
Dr. Franziska Saxler liest aus ihrem Werk „»Er hat dich noch nicht mal angefasst« – Sexualisierte Belästigung und Machtmissbrauch im Job – und wie wir uns davor schützen können“. Ein Buch, das sich unerschrocken und mit überraschendem Optimismus dem Thema sexualisierter und psychischer Gewalt widmet. Es geht um Grenzüberschreitungen und das lange Nachwirken des Unsichtbaren.
Die Autorin erzählt von Erfahrungen, die häufig verharmlost oder übersehen werden. Ihr Text ist keine bloße Anklage, sondern ein vielschichtiger Blick auf Macht, Ohnmacht und das mühsame Ringen um Selbstbehauptung. Mit besonderem Blick auf den universitären Kontext zeigt die Lesung, wie institutionelle Machtstrukturen, Hierarchien und Abhängigkeitsverhältnisse Grenzüberschreitungen begünstigen können.
Was können Hochschulen tun, um Schutz, Transparenz und Ansprechbarkeit zu stärken? Die Lesung schafft einen Raum für Austausch, Reflexion und Wut. Im anschließenden Gespräch besteht die Möglichkeit, die Themen der Lesung gemeinsam mit der Autorin zu vertiefen und Fragen zu stellen.
Content Note:
Die Veranstaltung kann sensible Inhalte, unter anderem psychische und sexualisierte Gewalt, berühren. Die Auseinandersetzung mit dem Thema kann belastend, aber auch empowernd sein. Diese Content Note soll daher keinesfalls als Ausschluss verstanden werden. Ob und in welchem Umfang die Veranstaltung für Sie passend ist, kann von der eigenen Situation und den persönlichen Ressourcen abhängen. Es ist jederzeit möglich, die Veranstaltung zu verlassen.
Zielgruppe: Alle Interessierten
Ansprechperson: gsb [at] rwth-aachen [dot] de
Anmeldung: https://www.rwth-aachen.de/go/id/rtsf/file/9-23136/
Der Vortrag wird organisiert vom Gleichstellungsbüro der RWTH Aachen und der Rektoratsstabstelle Inclusion, Gender and Diversity Management (IGaD).

Wir laden Sie herzlich ein zu einem Impulsvortrag von Rechtsanwältin und Leiterin der unabhängigen Rechtsberatungsstelle Machtmissbrauch an Hochschulen in NRW Martina Lörsch zum Thema Machtmissbrauch mit einer anschließenden Podiumsdiskussion ein.
Gemeinsam beleuchten wir:
* Wie Machtmissbrauch in Organisationen wirkt und welchen typischen Erscheinungsformen (z. B. sexuelle Belästigung, geschlechtsspezifische Diskriminierung) insbesondere Frauen* ausgesetzt sind.
* Wie Sie Machtmissbrauch erkennen – aus Sicht Betroffener, Bystander und Organisationen.
* Welche Handlungsoptionen es gibt – Sofortmaßnahmen, Meldestrukturen, Präventionsprogramme.
* Welche Folgen Machtmissbrauch für Betroffene und die gesamte Organisation hat (Mitarbeiter:innen‑Fluktuation, Reputation, Produktivität, rechtliche Risiken).
Im Anschluss diskutieren Expert:innen aus Gleichstellungs‑, Antidiskriminierungs‑ und Unternehmens‑/Verwaltungspraxis ihre Erfahrungen und beantworten Ihre Fragen.
Zielgruppe: alle
Anmeldung: https://terminplaner.dfn.de/bookings/7903e807-9f24-4b13-ae6f-0722a0302352
Neue Menschen kennenlernen, flirten, chatten, ein erstes Date vereinbaren: Onlinedating eröffnet viele Möglichkeiten und gehört für viele zum Alltag. Gleichzeitig ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, wer hinter einem Profil steckt, wo persönliche Grenzen überschritten werden oder wann aus einem vielversprechenden Kontakt eine unangenehme Situation wird. Wie lässt sich Dating sicherer gestalten – online und beim persönlichen Treffen? Woran lassen sich Warnsignale erkennen, wie können eigene Grenzen geschützt werden und was hilft, wenn sich eine Situation plötzlich nicht mehr gut anfühlt?
Der Vortrag von Lena Sauerland von der Frauenberatung Soest gibt praktische Impulse und stellt konkrete Strategien vor, mit denen sich Risiken reduzieren und eigene Entscheidungen selbstbestimmt treffen lassen. Im anschließenden Austausch ist Raum für Fragen, Erfahrungen und Situationen, die Sie beschäftigen. Denn sicher zu daten bedeutet nicht, misstrauisch durchs Leben zu gehen. Es bedeutet, die eigenen Grenzen ernst zu nehmen, informierte Entscheidungen zu treffen und sich beim Kennenlernen möglichst wohl und sicher zu fühlen.
Zielgruppe: alle
Ansprechperson: gl************@****wf.de
Anmeldung: Vortrag Safer Dating | DFN-Terminplaner
Der Vortrag wird organisiert vom Gleichstellungsbüro der FH Südwestfalen.
Unsere Gesellschaft wird zunehmend digitaler. Soziale Medien verbinden Menschen, aber viele erleben dort auch Gewalt. Bedrohungen und Beleidigungen finden alltäglich statt. Intime Bilder werden veröffentlicht, Betroffene damit erpresst. Frauen und Mädchen sind von vielen Formen von sexualisierter Gewalt besonders betroffen. Das setzt sich auch in digitalen Räumen fort. In dem Vortrag werden gesellschaftliche Ursachen für die Gewalt besprochen. Es wird auch thematisiert, wie Betroffene unterstützt werden können und wie wir diese Formen von Gewalt in Zukunft verhindern können.
Zielgruppe: alle
Ansprechperson: gleichstellungsbuero [at] fh-dortmund [dot] de
Anmeldung: wird noch bekannt gegeben
Der Vortrag wird organisiert vom Gleichstellungsbüro der Fachhochschule Dortmund.
Veranstaltungen an Hochschulen und Universitätsklinika in ganz NRW
Neben der digitalen Veranstaltungsreihe finden landesweit Aktionen, Vorträge und Informationsveranstaltungen an den Hochschulen und Universitätsklinka des Landes NRW statt.
25.11.2026 | ab 15.30 Uhr | Mahnwache
Ort: vor der Citykirche Aachen
Am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen, setzen zahlreiche Aachener Initiativen und Organisationen gemeinsam ein Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt.
Am Elisenbrunnen laden ab 15.30 Uhr Informationsstände dazu ein, sich über das Thema sowie über Beratungs- und Unterstützungsangebote zu informieren. Vor der Citykirche findet um 17.30 Uhr eine Mahnwache statt, um der Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt zu gedenken und ein sichtbares Zeichen der Solidarität zu setzen.
Die Aktionen werden gemeinsam mit Zonta Club Aachen und weiteren Aachener Akteur*innen gestaltet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu informieren, Solidarität zu zeigen und gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.
25.11.2026 | 19 Uhr | „Fassaden“ – Filmvorführung zum Thema Partnerschaftsgewalt
Ort: Citykirche Aachen
Anlässlich der Orange Days zeigt die FH Aachen gemeinsam mit weiteren Akteur*innen am 25. November in der Citykirche Aachen den Dokumentarfilm „Fassaden“ von Alina Cyranek.
Der Film erzählt die Geschichte einer Frau, die sich aus einer langjährigen gewaltvollen Beziehung befreit. Gelesen von Sandra Hüller, richtet „Fassaden“ den Blick dabei über die individuelle Geschichte hinaus: Welche gesellschaftlichen und politischen Strukturen begünstigen Partnerschaftsgewalt? Warum wird weggeschaut – und wo greift der Schutz von Frauen zu kurz?
„Fassaden“ verbindet die persönliche Geschichte mit einer Auseinandersetzung über Machtstrukturen und gesellschaftliche Verantwortung und lädt dazu ein, genauer hinzusehen und ins Gespräch zu kommen.
Die Filmvorführung ist Teil der gemeinsamen Aktivitäten verschiedener Aachener Akteur:innen zum Internationalen Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen. Wir laden Sie herzlich ein, den Film mit uns anzusehen und gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.
Content Note: Der Film thematisiert Partnerschaftsgewalt. Die Auseinandersetzung mit dem Thema kann belastend sein.
Keine Anmeldung notwendig.
27.11.-10.12.2026 | Posterausstellung „Multilingual Code of Violence“
Ort: Raum für Kultur, Harscampstraße
Vom 27. November bis 10. Dezember 2026 ist im Raum für Kultur in der Harscampstraße in Aachen die Posterausstellung „Multilingual Code of Violence“ zu sehen.
Die von Daniel Meier und Dr. Julia Pierzina kuratierte Ausstellung zeigt 20 Werke internationaler Plakatkünstler*innen, die sich mit Gewalt gegen Frauen und queere Personen auseinandersetzen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gewalt durch Bilder und Symbole dargestellt wird. Die Künstler*innen greifen bekannte Bildmotive auf, hinterfragen stereotype Darstellungen und eröffnen neue Perspektiven auf geschlechtsspezifische Gewalt.
Die Ausstellung findet im Rahmen der internationalen Aktionstage gegen geschlechtsspezifische Gewalt statt und lädt dazu ein, sich mit dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven auseinanderzusetzen.
November 2026 | Verteilung von orangefarbenen Schals und Buttons als Zeichen der Solidarität am Campus
24.-26.11.2026 | ganztägig | Infowände zu den Orange Days in der Mensa
25.11.2026 | 10-11 Uhr | Infostand am Zentral- und Gesundheitscampus und Beflaggung
Fahnen- und Lichtaktion
An den Standorten Ubierring, Claudiusstraße, Deutz, Gummersbach und Leverkusen werden im Zeitraum 25. November bis 10. Dezember 2026 orangefarbene Fahnen gehisst und am Campus Deutz wird mit einer orangenen Bank auf das Thema Femizide aufmerksam gemacht.
Im Gebäude Ubierring 48 werden am 25. November orangefarbene Lichtakzente gesetzt.
25.11.-10.12.2026 | Ausstellung “Gemeinsam gegen Sexismus”
Ort: Foyer der Deutschen Sporthochschule Köln (Am Sportpark Müngersdorf 6, 50933 Köln)
Die Ausstellung des Bündnisses “Gemeinsam gegen Sexismus” bietet ansprechend gestaltete Basisinformationen und Zahlen zu Sexismus, seinen Erscheinungsformen und Auswirkungen. Außerdem erhalten Besucher*innen Hinweise, wie sie selbst Sexismus ganz konkret in ihrem Alltag entgegenwirken können.
26.11.2026 | 17.30-18.45 Uhr | Vorstellung und Information der Feminist Law Clinic
Ort: Seminarraum 95; Am Sportpark Müngersdorf 6, 50933 Köln
Die Vision der Feminist Law Clinic: Ob Catcalling, Unterhaltsprobleme oder Diskriminierung im Job – Sexismus und Queerfeindlichkeit sind Alltag. Viele von uns erleben sie, viele kennen sie. Doch nur die wenigsten kennen ihre Rechte.
Gerade Themen, die Frauen und queere Personen betreffen, kommen im Jurastudium kaum vor – obwohl sie jeden Tag Realität sind. Wir wollen das ändern. Mit feministischer Rechtsberatung und einer Ausbildung, die gesellschaftliche Realität ernst nimmt.
Referentinnen: Marie Kunz & Ronja Schaefer
Keine Anmeldung nötig.
30.11.2026 | 13.15-15.00 Uhr | Workshop HennaMond: Gewalt ist keine Liebe
Ort: Seminarraum 11; Am Sportpark Müngersdorf 6, 50933 Köln
Die Beratungsstelle HennaMond e.V. unterstützt und hilft Mädchen, Frauen und jungen Männern, die von familiärer Gewalt, Zwangsverheiratung, Frühehen, Zwangsverlobung, Genitalverstümmelung und drohendem Ehrenmord betroffen sind. In diesem Workshop geben sie Einblicke in die Themen und in ihre Arbeit.
Anmeldung zur Teilnahme am Workshop: a.**********@********ln.de
04.12., 05.12. und 06.12. | 19.00-20.30 Uhr | Tanztheater Fragments
Ort: Musisches Forum; Am Sportpark Müngersdorf 6, 50933 Köln)
Du bist auch wütend auf das Patriarchat? Dann komm im Dezember im Musischen Forum der DSHS vorbei!
FRAGMENTS ist ein Tanztheater der studentischen Tanzkompanie KonTanz an der Universität Konstanz über patriarchale Strukturen und darüber, wie sie Körper, Beziehungen und gesellschaftliche Rollen formen. Im Mittelpunkt steht Macht als ein System, das sich nicht nur durch offene Gewalt zeigt, sondern vor allem durch alltägliche Gesten, Sprache, Erwartungen und Selbstkontrolle immer wieder reproduziert.
Das Stück macht sichtbar, wie diese Logiken Hierarchien erzeugen, Emotionen regulieren und Nähe wie Verletzlichkeit sanktionieren. Die Körper auf der Bühne geraten in ein Spannungsfeld aus Anpassung, Begehren und Widerstand. Sie bewerten, überwachen und korrigieren sich gegenseitig und sich selbst. Dabei wird klar, dass dieses System sowohl von denen getragen wird, die davon profitieren, als auch von denen, die unter seinen Normen leiden.
Tickets:
FRAGMENTS am 04.12.2026 in Köln – Rausgegangen Köln
25.11.2026 | Verteilung von orangenen Schals und Mützen am Campus als Zeichen der Solidarität
03.11.2026 | ab 19.30 Uhr | Filmvorführung “She Said”
Ort: Comet Cine Center, Mönchengladbach
Der Film erzählt von den New York Times-Journalistinnen Megan Twohey und Jodi Kantor, die trotz großer Widerstände zu den Belästigungsvorwürfen gegen Harvey Weinstein recherchieren und damit den Anstoß für die #MeToo-Bewegung geben. Der Eintritt ist frei.
Zielgruppe: alle
Ansprechperson: gleichstellungsstelle [at] moenchengladbach [dot] de
Anmeldung: Bis zum 2. November möglich. Telefonisch unter 02161–25 3611 oder per Mail: gleichstellungsstelle [at] moenchengladbach [dot] de
19.11.2026 | ab 17 Uhr | Patrick van Lier: Lesung “Was wir Männer wirklich verlieren”
Ort: Hochschule Niederrhein, Audimax V2 (barrierefreier Zugang gegeben), Webschulstraße 41-43, 41065 Mönchengladbach
Anlässlich des Internationalen Männertages am 19. November laden die Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach und die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Niederrhein herzlich zu einer Lesung mit Patrick van Lier ein.
Unter dem Titel „Was wir Männer wirklich verlieren“ spricht Patrick van Lier (geboren 1987), verheiratet und Vater von drei Kindern, über Männlichkeit, Verantwortung und Gleichberechtigung – ehrlich, persönlich und mit einem Blick dafür, was sich verändern kann. Vielen ist er auch durch seinen Instagram-Kanal @feministo_explains bekannt.
In seinem ersten Buch greift er eine zentrale Frage aktueller Gleichstellungsdebatten auf und richtet den Fokus dorthin, wo er oft fehlt: auf die Rolle und Verantwortung von Männern im feministischen Wandel. Freuen Sie sich auf einen Abend, der zum Nachdenken anregt und Raum für Austausch bietet.
Auch wenn Männer an diesem Tag besonders im Fokus stehen, sind alle Geschlechter herzlich eingeladen, den Abend mit uns zu verbringen.
Der Eintritt ist frei.
Zielgruppe: alle
Ansprechperson bei Rückfragen: gleichstellungsstelle [at] moenchengladbach [dot] de
Anmeldung: Bis zum 17. November möglich. Telefonisch unter 02161–25 3611 oder per Mail: gleichstellungsstelle [at] moenchengladbach [dot] de
25.11.2026 | 17-19 Uhr | Von Dickpics bis Deepfakes – Digitale Gewalt gegen Frauen erkennen, benennen, handeln
Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, dem 25.11.2026, findet die hybride Auftaktveranstaltung der Orange Days unter dem Titel Von Dickpics bis Deepfakes – Digitale Gewalt gegen Frauen erkennen, benennen, handeln an der Hochschule Niederrhein statt.
Organisiert wird die Veranstaltung von der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule Niederrhein in Kooperation der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Mönchengladbach und der Dienststelle Kriminalprävention/ Opferschutz der Polizei Mönchengladbach.
Kathi Heffe von der gemeinnützigen Organisation HateAid gibt als Expertin für digitale Gewalt einen Einblick in aktuelle Entwicklungen, die Arbeit in der Betroffenenberatung und informiert über Handlungsstrategien. Im Mittelpunkt steht die Herausforderung, geschlechtsspezifische digitale Gewalt in ihren vielfältigen Ausprägungen als reale, ernstzunehmende Form der Gewalt sichtbar zu machen und diese klar zu benennen. Dabei reicht das Spektrum von vermeintlich „alltäglichen“ Übergriffen bis hin zu neuen Bedrohungen wie KI-generierten, oft pornografischen, Deepfakes. Ein praxisnaher Exkurs zeigt, wie digitale Beweise in Form von rechtssicheren Screenshots erstellt werden. Ergänzend dazu werden konkrete Handlungsstrategien vorgestellt, die sowohl präventive als auch emotionale und rechtliche Dimensionen berücksichtigen.
Sabine Pesch von der Polizei Mönchengladbach informiert im Rahmen der Veranstaltung über die Aufgaben und die Möglichkeiten des polizeilichen Opferschutzes. Hierunter fällt die zielgerichtete Information über den Ablauf des Ermittlungsverfahrens, über relevante Opferrechte in den verschiedenen Phasen des Verfahrens, über mögliche Opferentschädigung und über die Weiterleitung an Hilfsorganisationen/Traumaambulanzen.
Melanie Boscheinen, ebenfalls Polizei Mönchengladbach, wird das Angebot der Präventionsarbeit aufgezeigt.
Im Anschluss stehen die Beamtinnen gerne für Fragen über die Polizeiarbeit, den Verfahrensablauf oder zum Themenbereich Anzeigenerstattung zur Verfügung.
HateAid ist eine gGmbH, die über digitale Gewalt aufklärt und Lösungen für ein Netz erarbeitet, in dem Meinungsfreiheit gewahrt und Teilhabe ermöglicht wird. Betroffene von digitaler Gewalt erhalten von HateAid individuelle Beratung und rechtliche Unterstützung.
Der Opferschutz der Polizei ist der Kriminalpolizei angegliedert und richtet sich an Geschädigte von Straftaten. Betroffene werden nicht nur über ihre Opferrechte und unterstützende Möglichkeiten informiert, sondern bei Bedarf auch durch das Verfahren bis zur Gerichtsverhandlung begleitet, um Tatfolgen zu mindern.
Das hybride Format ermöglicht sowohl eine persönliche Teilnahme vor Ort als auch die digitale Einbindung via Zoom. Die Veranstaltung ist für alle Teilnehmenden kostenlos.
Anmeldung: https://terminplaner.dfn.de/bookings/8cb4fac9-4ae1-4b1f-abfa-49ca26b21b40
03.12.2026 | 17-19 Uhr | Macht, Verantwortung und Geschlecht: Machtmissbrauch erkennen & verhindern
Ort: Hochschule Niederrhein, Campus Mönchengladbach.
Wir laden Sie herzlich ein zu einem Impulsvortrag von Rechtsanwältin und Leiterin der unabhängigen Rechtsberatungsstelle Machtmissbrauch an Hochschulen in NRW Martina Lörsch zum Thema Machtmissbrauch mit einer anschließenden Podiumsdiskussion ein.
Gemeinsam beleuchten wir:
* Wie Machtmissbrauch in Organisationen wirkt und welchen typischen Erscheinungsformen (z. B. sexuelle Belästigung, geschlechtsspezifische Diskriminierung) insbesondere Frauen* ausgesetzt sind.
* Wie Sie Machtmissbrauch erkennen – aus Sicht Betroffener, Bystander und Organisationen.
* Welche Handlungsoptionen es gibt – Sofortmaßnahmen, Meldestrukturen, Präventionsprogramme.
* Welche Folgen Machtmissbrauch für Betroffene und die gesamte Organisation hat (Mitarbeiter:innen‑Fluktuation, Reputation, Produktivität, rechtliche Risiken).
Im Anschluss diskutieren Expert:innen aus Gleichstellungs‑, Antidiskriminierungs‑ und Unternehmens‑/Verwaltungspraxis ihre Erfahrungen und beantworten Ihre Fragen.
Anmeldung: https://terminplaner.dfn.de/bookings/7903e807-9f24-4b13-ae6f-0722a0302352
10.12.2026 | 17-19 Uhr | Wenn Gewalt erlebt wird: Spuren sichern – anonym und vertraulich
Ort: Hochschule Niederrhein, Audimax V1 (ein barrierefreier Zugang ist gegeben), Webschulstraße 41-43, 41065 Mönchengladbach
Was tun, wenn Gewalt erlebt wird – und Betroffene (noch) keine Anzeige erstatten möchten oder können? Welche Möglichkeiten gibt es, Verletzungen und Spuren vertraulich und anonym dokumentieren zu lassen, damit Beweise für eine spätere Anzeige gesichert werden können? Eine vertrauliche Spurensicherung kann helfen, Beweise zu sichern und Betroffenen Zeit zu geben, in Ruhe weitere Schritte zu entscheiden.
Am 10. Dezember um 17:00 Uhr gibt Christine McTaggart, Fachärztin für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Düsseldorf, am Campus der Hochschule Niederrhein in einem Impulsvortrag einen praxisnahen Einblick in die „Verletzungsdokumentation und vertrauliche Spurensicherung mit iGOBSIS“. Anschließend diskutieren Vertreter:innen aus Krankenhäusern in Mönchengladbach, Vallentina Kuleßa der Abteilung Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei Mönchengladbach sowie vsl. eine Rechtsanwältin. Im Mittelpunkt steht der praktische Ablauf der Spurensicherung, sowie die Möglichkeit der späteren Anzeige.
Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule Niederrhein, der Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach und der Abteilung Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei Mönchengladbach angeboten.
Anmeldung: https://terminplaner.dfn.de/bookings/7c164acf-feb9-41bb-8314-cbade36e5c15
16.11.2026 | 18-20 Uhr | Veronika Kracher: Bitch Hunt. Warum wir es lieben, Frauen zu hassen.
Ort: FUSION LAB | Stadt – und Regionallabor Siegen; Sandstraße 22A; 57072 Siegen
Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen laden das Referat Chancengerechtigkeit der Uni Siegen und die Gleichstellungsstelle Siegen-Wittgenstein zu einer Lesung mit der Autorin Veronika Kracher ein.
Bitch Hunt zeigt, wie tief Frauenhass in unserer Gesellschaft verankert ist – und warum er online immer sichtbarer und massentauglicher wird. Veronika Kracher analysiert digitale Hetzkampagnen, antifeministische Bewegungen und die Rolle sozialer Medien bei der Verbreitung von Misogynie. Eine scharfe Analyse darüber, wer von Frauenhass profitiert – und was er mit unserer Demokratie macht.
Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten, die Teilnahme ist kostenlos. Organisiert wird die Lesung vom Referat Chancengerechtigkeit der Universität Siegen und der Gleichstellungsbeauftragten Siegen-Wittgenstein in Kooperation mit dem FUSION LAB und dem Zertifikatsprogramm LehramtPLUS. Sie wird gefördert vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.
Zielgruppe: alle
Ansprechperson: pr*********************@********en.de
Weitere Aktionen werden laufend ergänzt.
Stiller Hilferuf
Der Stille Hilferuf ist eine Handgeste, mit der eine Person anderen bei Sichtkontakt zeigt, dass sie sich bedroht fühlt und Hilfe benötigt. Die Notgeste dient dem Zweck, bei häuslicher Gewalt ohne Geräusche um Hilfe zu bitten, unter anderem bei Video-Calls. Eingeführt wurde das Handzeichen durch die Canadian Women’s Foundation und 2020 bekannt gemacht. Anschließend verbreitete es sich weltweit.
Wie wird der Stille Hilferuf ausgeführt?
- Handfläche senkrecht halten und nach vorne zeigen
- Daumen in Richtung Handinnenfläche einknicken.
- Die restlichen Finger über den Daumen legen und die Hand zur Faust ballen.





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Ressourcen
- Dossier: Femizide und Gewalt gegen Frauen – Bundeszentrale für politische Bildung
- Zahlen und Fakten: Gewalt gegen Frauen in Deutschland – UN Women Deutschland
- Themenseite: Gewalt gegen Frauen – Frauenhauskoordinierung
- Themenseite: Gewalt im Geschlechterverhältnis im engen sozialen Nahraum – Bundesstiftung Gleichstellung
- Übersicht: Befragungsstudien zu geschlechtsbezogener und sexualisierter Gewalt in der Wissenschaft – CEWS bei GESIS
- Studie: Gender-based violence and its consequences in European Academia – UniSAFE
- Expertise: Sexuelle Belästigung im Hochschulkontext – Antidiskriminierungsstelle des Bundes
- Gender-Report 2025: Geschlechter(un)gerechtigkeit an nordrhein-westfälischen Hochschulen – Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW
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